Portugal: Einmal rundherum, Bitte!

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25.07.
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30.07
31.07

 

 

Ein Blick auf die Landkarte sagte uns, dass unsere bisherige Praxis zwei Tage am selben Ort zu bleiben, dem Ziel einer Rundfahrt nicht dienlich ist. Darum wollten wir ab jetzt konsequent in jedem Ort nur einmal Quartier beziehen.
Unser Tagesziel lautete heute Durchquerung der Serra Estrela mit einem Zwischenstopp auf dem Torre, dem höchsten Berg des portugiesischen Festlandes. Übernachten wollten wir in Viseu.

Unsere erste Zwischenstation dorthin war Castelo Branco. Wir besichtigten eine Kirche nahe dem Ortszentrum und den wunderschön angelegten Park. Umgerechnet eine Mark Eintritt war nicht zu teuer. Am Geländer einer Treppe waren große Statuen aller portugiesischen Könige angebracht. An die ebenfalls zwischenzeitlich im Land herrschenden spanischen Könige wurde auch erinnert. Mit Figuren die vom Ausmaß her dem von Gartenzwerge glichen.

Blick auf den Park von Castelo Branco

 

Die Könige im Park von Castelo Branco.

 

Covilha, ein kleiner Bergort, war für uns das Eingangstor in die Serra Estrela mit den höchsten Erhebungen des portugiesischen Festlandes. Im Winter soll man hier, laut Prospekt Ski laufen können.
Der Anstieg dorthin ist allmählich aber stetig. Zwischendurch anhalten lohnt sich. Auch findet man kleinere, künstlich angelegte Seen. Kurz vor dem Gipfel des Torre ist auf der rechten Seite ein großes Madonnenbild im Berg zu sehen. Leider war der kleine Parkplatz davor belegt, so daß wir kein Foto davon machen konnten. Die Abfahrt führte uns hier nicht mehr vorbei. Auf dem Torre war es frisch (21°C) und ziemlich windig. In der Touristenstation erwartet den Besucher ein Angebot des üblichen Kitsches und kulinarische Spezialitäten wie Schinken und Käse.
Die kurvenreiche Abfahrt, für die man einige Zeit einplanen sollte, führte uns in die Nähe von Viseu. Vor den Toren der Stadt erwartete uns ein Riesenstau in Richtung Zentrum, dem wir auswichen in dem wir auf den Besuch dieses Ortes verzichteten.

 

 

Wir entschieden uns kurzfristig nach Aveiro weiter zu fahren. Trotz der langen Zeit, die wir bereits am heutigen Tag unterwegs waren. Vielleicht wartete am Abend noch ein Bad im Atlantik.
Es waren nicht mal 80 Kilometer bis dorthin. Trotzdem dauerte es länger als erwartet. Wie an anderer Stelle bereits angedeutet, ist das Straßennetz in Portugal noch nicht sehr gut ausgebaut. Es gibt einige gute Hauptverkehrsstraßen mit Überholspuren an Steigungen. Autobahnen befinden sich im Bau. Die bereits fertiggestellten sind nur gegen eine horrende Maut zu befahren. Nur wenige Teilstücke sind frei davon.
Auf diesen Strecken ist auf Grund hohen Verkehrsaufkommens nur ein relativ langsames Vorankommen möglich. Die zahlreichen PKW der Touristen leisten in den Sommermonaten einen nicht unerheblichen Beitrag dazu.
Verläßt man die Hauptstrecke, gelangt man auf teilweise enge Straßen, deren Zustand zu wünschen übrig läßt.
Die Orte vor Aveiro, in unmittelbarer Strandnähe, sagten uns nicht zu. Die möglichen Unterkünfte lagen an der Hauptstraße und in ihrer Nähe befanden sich zahlreiche Bars und Diskotheken. Wir kehrten um und fuhren direkt nach Aveiro.

Die Stadt selber ist sehr lebhaft und auf den ersten Blick etwas unübersichtlich. Mit viel Glück und einem Stadtplan fanden wir eine Pension. Sie befindet sich am Rande des Stadtzentrum, in einer relativ ruhigen Nebenstraße. Die einzige Pension auf unserer Reise mit zwei *. Das Zimmer war klein und das Mobiliar alt, aber es war sauber. Wir hatten eine eigene Dusche und einen kleinen Balkon. Leider keine Klimaanlage.
Die Parkplatzsuche war langwierig, jedoch fanden wir schließlich ein Plätzchen direkt vor dem Eingang der Pension.
Abendessen gab es in einem italienischen Restaurant in der Innenstadt. Wir hatten versucht ein einheimisches Lokal zu finden, waren jedoch nicht bereit, die, für portugiesische Verhältnisse, hohen Preise zu zahlen. Aveiro war auf unserer Reise die erste Stadt nach Portimao, die deutsche Zeitungen und Zeitschriften im Angebot hatte.

 

Auf dem Torre 1991 m hoch.

 
30.07.
01.08.

 

 

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