Portugal: Einmal rundherum, Bitte!

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Das letzte was wir am Tag vorher sahen war die "Oma des Hauses". Sie war auch die Person, die uns zum Frühstück begrüßte, die eigentlichen "Chefs" kamen erst lange nach uns (gegen 11:00 Uhr) aus ihrer Wohnung. Zu unserer angenehmen Überraschung wurde das spartanische Frühstück durch Käse und Schinken aufgewertet. Bohnenkaffee gab es leider nirgendwo.
Unser heutiges Ausflugsziel war Evora. Zuvor wollten wir jedoch, die im Reiseführer beschriebenen Mühlen besuchen. Es blieb beim Vorsatz, denn wir fanden sie nicht. Also machten wir uns auf den Weg nach Evora. Wir wählten für die Hinfahrt den etwas längeren Weg, um etwas von der Landschaft zu sehen. Wir kannten bisher ja nur die Algarve.
So ging es vorbei an Olivenbäumen, Weinfeldern und vereinzelt auch an Kakteen am Straßenrand.

Der Dianatempel von Evora

Dieses kleine Flüßchen wird wohl demnächst zu einem Stausee anwachsen.

 

Es war unheimlich heiß an diesem Tag. Im portugiesischen Binnenland kann man Temperaturen um 40°C erleben. Die kleine Mehrausgabe für einen PKW mit Klimaanlage haben wir zu keinem Zeitpunkt bereut.
Als wir in Evora ankamen, wußten wir warum die UNESCO diese Stadt zum Weltkulturerbe erklärt hatte.
Wir hatten Glück, es war Samstag in der Mittagszeit. So fanden wir einen Parkplatz im Zentrum. Nach einem Stadtbummel besuchten wir die Kathedrale mit dem angrenzenden Museu des Arte Sacra und das Museu Regional. Sehr beeindruckend fanden wir den DianaTempel. Um den ganzen historischen Wert dieser kleinen Stadt beurteilen zu können, müßte man mehrere Tage bleiben können.

 

 

Für die Rückfahrt wählten wir die IP 2, eine relativ gut ausgebaute Landstraße. Bei der Abfahrt Portel verließen wir sie, um in Richtung Moura zu gelangen. Von weitem schon war ein Castelo zu sehen. Zum ersten mal stellten wir bewußt fest, das uns alle paar Kilometer ein Castelo begegnete. Wenn wir an jedem dieser Bauwerke anhalten würden , kämen wir überhaupt nicht vorwärts. Also fuhren wir vorbei und gelangten in eine Umleitung. Sie führte über eine enge Straße, die außerdem noch in einem schlechten Zustand war. Wir sahen eine Baustelle für eine Staumauer. Das zweite Foto auf dieser Seite zeigt den Fluß, der hier in Kürze zur Größe eines Sees anwachsen wird.
Vor unserer Pension gab es eine kleine Anlage mit Bänken und einen Kiosk. Hier tranken wir in Ruhe, bis es Zeit zum Abendessen war, ein herrlich kaltes Getränk. Was uns während der ganzen Reise fehlte war ein Kühlschrank.
Unser Abendessen nahmen wir wieder bei "O Monaco" ein. Es gab zwar nur eine Variation des Vortages, es war aber trotzdem lecker.

 

Diese Staumauer macht demnächst aus dem Rio Guardianea einen See

 
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