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Der Tag der Abreise
war gekommen. Es war uns gelungen zwei Wochen, nur auf uns gestellt, durch
Portugal zu reisen. Unser Zelt haben wir nicht einmal gebraucht. Hungern
und dursten mußten wir auch nicht. Es läßt sich schwer
sagen wo es am schönsten war.Auf jeden Fall haben wir mehr über
Land und Leute erfahren, als wenn wir Herrn Neckermann oder einen der
zahllosen anderen Reiseanbieter in Anspruch genommen hätten. Wir
wissen, daß wir bei weitem nicht alles gesehen haben, was dieses
wunderschöne Land zu bieten hat. Lissabon zum Beispiel, von der die
meisten sagen, daß sie die schönste und spannenste Stadt des
Landes sei. Eines Tages werden wir dort mal hinfahren und uns viel Zeit
dafür nehmen.
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Nach einem letzten
ausgiebigen Frühstück mit Brötchen und Gelee, machten wir
uns auf den Weg nach Faro. Lagoa hatten wir in Rekordzeit (45 Minuten)
hinter uns gelassen.
Die Hauptstadt der
Algarve hoben wir uns bis zum Schluß auf, denn unser Flugzeug sollte
erst gegen 20:00 Uhr gen Heimat starten. 1999 hatten wir keine Zeit mehr
dazu. Ehrlich gesagt, wäre unser Flieger früher gegangen, dann
hätten wir auch nichts verpaßt. Mittag gab es in einem SB -
Restaurant im Zentrum. Schade, wenn man an der falschen Stelle sparen
will wie wir. Es war mit Abstand das schlechteste Essen während unseres
ganzen Aufenhaltes. Wären wir in ein normales Restaurant gegangen,
dann hätte dieser Titel dem Fraß aus der Bordküche unseres
Flugzeuges gehört.
Viel zu sehen gab es
nicht, denn alles was besichtigenswert gewesen wäre hatte geschlossen.
Wir fuhren also aus Faro hinaus in vorgelagerte Ort. Ein beschriebenes
Lustschloß vor den Toren der Stadt befand sich gerade in der Phase
der Bausicherung. Auch hier noch nichts mit Besichtigung.
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Nachdem wir unser
Auto abgegeben hatten, mußten wir noch einige Zeit auf dem Flughafen
verbringen. An ihm wird noch viel gebaut, wie schon vor zwei Jahren. Alles
wird besser. Wurden wir damals noch in einer provisorischen Abflughalle
abgefertigt, gab es diesmal schon einen modernen Terminal. Leider
muß man sich zwei Stunden vorher anstellen, wenn beim einchecken
zügig abgefertigt werden will. Ein Vorteil, nicht auf die Transferleistungen
eines Reiseveranstalter angewiesen zu sein. Wenn die Busladungen anrollen,
dann gibts lange Warteschlangen.
Leider erwischten wir
keinen besonderen Platz. es war ziemlich eng. Allein der klare Himmel
über Paris entschädigte, ich konnte den erleuteten Eifelturm
sehen. Ansonsten ein Flug ohne Höhepunkte. Der im Bordjournal angekündigte
Film entfiel ersatzlos ohne Begründung. Dafür wurde auf den
Bordshop nicht verzichtet. Im Gegenzug war das, sicher gut gemeinte, warme
Essen eine Zumutung. Was macht man nicht alles in 10000 Meter Höhe
um sich abzulenken?!
Pünktlich, kurz
vor Mitternacht setzte unsere Maschine auf dem Erfurter Flughafen auf.
Die beiden einzigen
positiven Gedanken, der uns in diesem Augenblick beschäftigten, als
wir fröstelnd zum Parkplatz gingen,war die Kinder wieder zu sehen
und die Aussicht auf ein "richtiges" Frühstück
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