evora
Portugal: Einmal rundherum, Bitte!
cabo

vorgeschichte
vorbereitung
verleuf
galerie
links
woche1
woche2
aug1
aug2
aug3
.aug4
aug5
aug6.
aug7
aug8

 

 

steilkueste

 

Der Tag der Abreise war gekommen. Es war uns gelungen zwei Wochen, nur auf uns gestellt, durch Portugal zu reisen. Unser Zelt haben wir nicht einmal gebraucht. Hungern und dursten mußten wir auch nicht. Es läßt sich schwer sagen wo es am schönsten war.Auf jeden Fall haben wir mehr über Land und Leute erfahren, als wenn wir Herrn Neckermann oder einen der zahllosen anderen Reiseanbieter in Anspruch genommen hätten. Wir wissen, daß wir bei weitem nicht alles gesehen haben, was dieses wunderschöne Land zu bieten hat. Lissabon zum Beispiel, von der die meisten sagen, daß sie die schönste und spannenste Stadt des Landes sei. Eines Tages werden wir dort mal hinfahren und uns viel Zeit dafür nehmen.

 

 

Nach einem letzten ausgiebigen Frühstück mit Brötchen und Gelee, machten wir uns auf den Weg nach Faro. Lagoa hatten wir in Rekordzeit (45 Minuten) hinter uns gelassen.
Die Hauptstadt der Algarve hoben wir uns bis zum Schluß auf, denn unser Flugzeug sollte erst gegen 20:00 Uhr gen Heimat starten. 1999 hatten wir keine Zeit mehr dazu. Ehrlich gesagt, wäre unser Flieger früher gegangen, dann hätten wir auch nichts verpaßt. Mittag gab es in einem SB - Restaurant im Zentrum. Schade, wenn man an der falschen Stelle sparen will wie wir. Es war mit Abstand das schlechteste Essen während unseres ganzen Aufenhaltes. Wären wir in ein normales Restaurant gegangen, dann hätte dieser Titel dem Fraß aus der Bordküche unseres Flugzeuges gehört.
Viel zu sehen gab es nicht, denn alles was besichtigenswert gewesen wäre hatte geschlossen. Wir fuhren also aus Faro hinaus in vorgelagerte Ort. Ein beschriebenes Lustschloß vor den Toren der Stadt befand sich gerade in der Phase der Bausicherung. Auch hier noch nichts mit Besichtigung.

 

 

 

lustschloss

 

flughafen

 

Nachdem wir unser Auto abgegeben hatten, mußten wir noch einige Zeit auf dem Flughafen verbringen. An ihm wird noch viel gebaut, wie schon vor zwei Jahren. Alles wird besser. Wurden wir damals noch in einer provisorischen Abflughalle abgefertigt, gab es diesmal schon einen modernen Terminal.
Leider muß man sich zwei Stunden vorher anstellen, wenn beim einchecken zügig abgefertigt werden will. Ein Vorteil, nicht auf die Transferleistungen eines Reiseveranstalter angewiesen zu sein. Wenn die Busladungen anrollen, dann gibts lange Warteschlangen.
Leider erwischten wir keinen besonderen Platz. es war ziemlich eng. Allein der klare Himmel über Paris entschädigte, ich konnte den erleuteten Eifelturm sehen. Ansonsten ein Flug ohne Höhepunkte. Der im Bordjournal angekündigte Film entfiel ersatzlos ohne Begründung. Dafür wurde auf den Bordshop nicht verzichtet. Im Gegenzug war das, sicher gut gemeinte, warme Essen eine Zumutung. Was macht man nicht alles in 10000 Meter Höhe um sich abzulenken?!
Pünktlich, kurz vor Mitternacht setzte unsere Maschine auf dem Erfurter Flughafen auf.
Die beiden einzigen positiven Gedanken, der uns in diesem Augenblick beschäftigten, als wir fröstelnd zum Parkplatz gingen,war die Kinder wieder zu sehen und die Aussicht auf ein "richtiges" Frühstück

aug7
jul25

 

Sie können gern Kontakt mit uns über mail.de aufnehmen.