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Portugal: Einmal rundherum, Bitte!
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hafenalvor

 

Heute wollten wir noch einmal nach Alvor fahren, dem Ort an dem wir uns 1999 mit dem "Portugalvirus" infizierten. Es hat sich viel getan in diesem Städtchen. Leider ist das auf Kosten der Urspünglichkeit gegangen. Der Fischereihafen (links eine Aufnahme von 1999) ist eine Betonfläche, die Katen, in denen die Fischer ihre Materialien aufbewahrten sind gesichtslosen Hütten im Bungalowstil gewichen. In der Nähe entsteht ein Hotelklotz.

 

 

 

Souvenierkäufe können Sie ruhig bis zum letzten Tag auschieben. Da es so ziemlich überall die gleichen Dinge gibt, ist es egal wo Sie sie letztendlich kaufen, Sogar die Preise sind relativ gleich.
Drei Tage am gleichen Ort und stundenweise auch am gleichen Strand. Langsam wird man endlich ein Stückchen das was wir die letzten Tage um keinen Preis werden wollten, Teil des Tourismus und seiner Rituale.
Natürlich bemühten wir uns auch um bestimmte Liegeplätze am Strand. Natürlich hatten auch wir einen schattenspendenden Sonnenschirm mit, den wir in den Sandboden rammten. Nach manchen Menschen konnten wir die Uhr stellen, so pünktlich kamen sie an den Strand. Wir kannten uns vom Sehen. Irgendwann wußten wir auch, wann das erste Flugzeug über uns kreiste, daß Reklame für verschiedene Abendveranstaltungen hinter sich her zog.
Nach der Zeit des "Vagbundieren" der vergangenen zwei Wochen, war es schön mal verweilen zu können und nicht weiterfahren zu wollen und zu müßen.

 

 

alvorcenrtrum

 

 

silves

 

Auf unserem Plan stand eine Fahrt mit dem Schiff nach Silves. Das ist, glaubt man den Reiseführern, nicht zu jeder Zeit mit diesem Verkehrsmittel möglich. Es wäre eine Flußfahrt gewesen. Ein schöner Abschluß unseres Aufenthaltes in Portimao. Im Hafen gab es nur noch einen Veranstalter, der diese Fahrt im Angebot hatte. Die Anderen erklärten, daß die Temperaturen zu hoch seien. Es herrschten derzeit kanpp 40°C am Hafen. Silves liegt im Binnenland. Dort, das wußten wir aus eigener Erfahrung, ist es ein paar Grad wärmer. Schweren Herzens verzichteten wir auf diesen Ausflug und fuhren nochmal an den Strand.
Als wir dort in der Sonne lagen, verdunkelte sich der Himmel. Brandgeruch machte sich breit. Weit hinter dem Parklplatz, auf dem unser Auto stand, sahen wir eine Rauchsäule in den Himmel steigen. Abends erfuhren wir aus den Lokalnachrichten des Fernsehens, daß dieser Brand in Silves ausgebrochen war.

 

 
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