Portugal: Einmal rundherum, Bitte!

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Am nächsten Morgen gegen 7:30 Uhr war ich bereits wach und konnte beobachten, was ich bisher nur aus der Zeitung und dem Fernsehen kannte: Menschen legen Handtücher auf Liegen, um sie für sich zu reservieren.
Der Blick über das Meer hinüber zu der Stadt, die uns am Abend vorher so geärgert hatte, war wunderbar. Bis 12:00 Uhr mußten wir das Zimmer geräumt haben. Wir hatten also Zeit. Zuerst freuten wir uns auf ein Frühstück, wie wir es seit Tagen nicht mehr hatten, mit Bohnenkaffee und Frühstücksei, Unsere Erwartungen wurden leider nur zum Teil erfüllt. Rührei, ja! Bohnenkaffee, nein! Das Ei muß zu den kulinarischen Höhepunkten des Frühstücks gehören, denn das Personal kam mit dem Nachfüllen des Behälters nicht nach.
Frühstück beendet. Die Besatzung des Speisesaals wechselte an die Tische und Liegen des angrenzenden Pools. Bei näherer Beobachtung, saßen alle am Morgen dort, wo sie auch am Abend gesessen hatten.
Wir wollten noch eine halbe Stunde schwimmen und uns dann ein Quartier suchen für die letzten Urlaubstage suchen.

 

 

 

 

Ein Zimmer in Lagos zu finden war nicht in unserem Plan vorgesehen, denn wir wußten bereits seit '99, daß es sich um einen der teuersten Orte an der Algarve handelte.
Wir bewegten uns in Richtung Faro. Unser erstes Ziel war Alvor. Unser Urlaubsquartier vor 2 Jahren. Wir besuchten die Anlage, in der wir damals wohnten. "Ja, hieß es, ein Appartement wäre noch frei". Preis: 250 DM (ca. 125 €) pro Tag. Schlagartig erinnerten wir uns wieder, daß jetzt auch in Portugal Sommerferien sind und das dann, besonders an der Algarve, die Preis nochmals anziehen. Die Zeit uns zu bedanken nahmen wir uns noch, dann verließ schleunigst dieses Wucherparadies.
Kurzentschlossen fuhren wir nach Portimao . In der Pension "Pimenta" bekamen wir ein Zimmer, leider ohne Klimaanlage aber wenigstens mit einem Ventilator.
Kurz darauf parkten wir unseren Wagen am Praia do vau und ließen es uns, nach den Strapazen des Vortages gut gehen.

 

 

 

Gegen 20:30 Uhr suchten wir den Hafen auf, weil wir uns eine Portion Sardinen schmecken lassen wollten. Auch hatte die Tatsache, dass die Ferien in Portugal begonnen hatten, ordentlich an der Preisschraube gedreht. Kostete eine knappe Woche vorher eine Portion dieses leckeren Fisches ca. 5,00 DM (ca. 2,50 €), so mußte man jetzt mindestens 7,50 DM (ca.3,75 €) hinlegen. Die notwendigen Beilagen und Vorspeisen hatten auch eine wundersame Preissteigerung erleben müssen. Eine Tatsache, die wir akzeptieren mußten.

 

 

 
aug6

 

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