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Heute sollte
es so weit sein! Porto, die zweitgrößte Stadt des Landes, stand
auf unserem Programm. Das Nachtquartier wollten wir entweder in Braga
oder in Vila Real aufschlagen.
Zunächst
ging es problemlos über ein Stück mautfreie Autobahn, dann auf
die N1 direkt nach Porto. Es lief gut bis ungefähr 10 Kilometer vor
unserem Zielort. Stau! Wir zuckelten von einem Kreisverkehr zum nächsten.
Die Zeit verging und wir waren kaum vorwärts gekommen. Da endlich
ein Abzweig auf die Autobahn. Die Freude war von kurzer Dauer. Die Straße
in Richtung Porto war noch nicht fertig, also landeten wir in einer Umleitung
und die endete in dem Kreisverkehr, von dem aus wir gerade gestartet waren.
Irgendwann
hatten wir es doch geschafft zusammen mit dem Stau im Zentrum von Porto
anzukommen. Glücklichweise fanden wir gleich, ein am Wegesrand liegendes
Parkhaus. Die Kulturhauptstadt Europas erwartete uns als eine kolossale
Baustelle. Wir sagten uns: Hier kommen wir noch einmal her, wenn die Stadt
fertig gebaut ist.
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Häuserzeile
am Douro
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Mit diesen
Booten wurde früher der Wein für die Herstellung von Portwein
in die Stadt geschafft. Heute sind sie ein Blickfang und Fotomotiv für
uns Touristen.
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Für
einen Bummel durch Porto sollte man gut zu Fuß sein. Es geht immer
bergauf und bergab. Am Ufer des Douros liegen Touristenboote, mit denen
man eine 5-Brückenfahrt machen kann. Darauf haben wir verzichtet.
Wir gingen
zu Fuß über die von Gustave Eifel errichtete Brücke hinüber
in das Viertel, in dem der Portwein produziert wird. Überall kann
verkostet und gekauft werden. Es herrscht eine angenehme Atmosphäre.
Wieder zurück
suchten wir die Cathedrale de san Francisco auf. Im Reiseführer
hatten wir von der außergewöhnlichen Innenausstattung gelesen,
die wollten wir sehen. Der gesamte Innenraum war aus Schnitzereien gestaltet
und mit Gold überzogen. Der erste Eindruck erschlug uns förmlich.
Unter
Kulinarisches stand im Reiseführer, dass Porto berühmt sei für
Kutteln. danach stand uns nicht der Sinn. Obwohl es genügend Restaurants
in der Stadt gab, in denen auch etwas anderes auf der Karte stand, zog
es uns zu Mac Donald's und wir erlebten, neben althergebrachten eine .kleine
Sensation. Noch nie hatten wir in dieser Fastfoodkette den Espresso in
richtigen Tassen bekommen. Es war unfassbar.
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Nach einem
ausgiebigen Spaziergang durch die Stadt, fanden wir auch unser Parkhaus
wieder. Wir verließen Porto in Richtung Vila Real. Unserer Vorstellung
nach mußte es sich um ein kleines ruhiges Örtchen handeln.
Irrtum! Wir suchten die beschriebenen Pensionen auf, ohne in eine hinein
zu gehen. Es war nichts dabei, was uns einlud zu bleiben.
Inzwischen
war es schon relativ spät geworden. Nach 19:00 Uhr. Um diese Zeit
hatten wir sonst immer schon ein Quartier gefunden und bezogen. Trotzdem
fuhren wir weiter.
Mirandela
hieß der nächste größere Ort auf der Karte. Im Reiseführer
wurde er mit keiner Silbe erwähnt. Kein Grund nicht nach einer Unterkunft
zu suchen. Die kleine Stadtrundfahrt brachte nichts. Erst beim Herausfahren
entdeckten wir einen Hinweis auf ein Hotel. Dem folgten wir und fanden
eine Pension Resindencial. Äußerlich einem Plattenbau nicht
unähnlich, beherbergt es im Innern gut ausgestattete Zimmer mit Klimaanlage
für ca. 60 DM (ca 30 €) die Nacht. Auf seine Etage kann der
Gast, wahlweise, mit dem Lift oder über die Treppe gelangen. Frühstück
ist wie immer im Preis enthalten. Zur Pension gehört ein Restaurant
mit, für portugiesische Verhältnisse, normalen Preisen. Es ist
gleichzeitig der Frühstücksraum für die Übernachtungsgäste.
Von unserem Zimmer aus hatten wir einen wunderbaren Blick in die Umgebung
des Ortes.
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Die Brücke
die im Hintergrund zu sehen ist, wurde von Gustave Eifel errichtet.
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