Verlauf der Reise
| 1. Anreise 23.08.05 | 2. 24.08.05 |
| 3. 25.08.05 | 4. 26.08.05 |
| 5. 27.08.05 | 6. 28.08.5 |
| 6. 29.08.05 | 7. Abreise 30.08.05 |
1.
Tag Anreise
Obwohl unsere Heimatstadt Erfurt über einen kleinen Regionalflughafen mit
einer Anbindung nach Madeira verfügt, entschieden wir uns für einen
Start ab Leipzig. Von hier ging es nicht nur direkt sondern auch nonstop nach
Funchal. Der Flughafen ist mit dem PKW gut über die Autobahn 14 zu erreichen.
Parkplätze sind auch in der Saison ausreichend vorhanden. Man kann das
etwas teurere Parkhaus
nutzen oder die etwas abseits gelegene Freifläche. Von dort gibt es rund
um die Uhr einen kostenlosen Shuttlebus zum Terminal. Auch nachts haben dort
verschiedene Lokalitäten geöffnet. Tagsüber gibt es auch eine
gute Anbindung an den Bahnverkehr über ein S- Bahnanbindung. Leider erreicht
man damit keinen Nachtflieger, denn da ist "Ende im Gelände".
Die Landung auf der Insel erscheint im Nachhinein sehr abenteuerlich. Bei Tageslicht
hat der Flughafen eher die Anmutung eines Flugzeugträgers. Dabei sind Start-
und Landebahn in den vergangenen Jahren nach Möglichkeit verlängert
worden. Start und Landung nehmen also nicht viel Zeit in Anspruch.
Wenn man bei Dunkelheit einfliegt die hat man den Eindruck man schaue in ein
Amphitheater.
Nach der Ankunft auf Madeira erwartete uns der Mann von Leihwagenfirma. Mit
uns sollten noch weitere 10 Reisende ein Ferienfahrzeug erhalten. Die Station
öffnete planmäßig 8:30 Uhr. Da wir bereits kurz nach 7:00 Uhr
Ortszeit einschwebten zahlten wir wie alle 10 EUR extra für die Übergabe
des Wagens und 5 EUR für die Abgabe des Wagens eine Woche später.
Stolzer Nebenverdienst! Bis wir alles unter Dach und fach hatten war die reguläre
Öffnungszeit der Station nicht mehr fern.
Unsere Überlegung: ein früher Flug machte den Tag der Anreise zu einem
gewonnenen Urlaubstag erfüllte sich leider nur zum Teil. Wir fuhren zunächst
nach Ribera Brava, 8 Kilometer unterhalb unseres Hotels. Nach einem ersten Rundgang
durchs Städtchen hofften wir gegen Mittag auf gnädiges Hotelpersonal,
das uns etwas eher in unsere Zimmer ließ. Worauf wir, das war uns bekannt,
keinen Anspruch hatten. Leider wußten das die Damen von der Rezeption
auch. Wenigstens unser Gepäck durften wir schon ins Hotel bringen.
Das Hotel Residencial Encumeada,
hat sich nach dem gleichnamigen Gebirgspass benannt der etwas oberhablb der
Herberge zu finden ist. Die Herberge wird von Gästen aus aller Herren Länder
genutzt.. Es liegt geografisch ziemlich in der Mitte der Insel und ist mit seiner
Höhe von ca. 1000 m über NN sicher auch ein idealer Ausgangspunkt
für Wanderer.
Wir nutzten an diesem Tag noch die Gelegenheit die unmittelbare Umgebung unserer
Wohnung auf Zeit etwas
zu erkunden.
Schließlich trafen wir im Restaurant auf etwas das uns in den folgenden
Tagen immer wieder begegnen sollte: das Abendessen. Die vermutlich einzige Entscheidung
die wir in diesem Urlaub bedauern sollten, war Halbpension gebucht zu haben.
Lieb- und geschmacklos! Das Essen á la carte soll im gleichen Haus um
Längen besser gewesen sein.
Das alles wußten wir jedoch an diesem Abend noch nicht.
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24.08.05
Erkundung der Insel in westlicher Richtung.
Ribera Brava- Ponta do Sol- Calheta- Jardim do Mar- Ponta do Pargo- Porto
Moniz- Seixal- Sao Vincente- Hotel Residencial
Encumeada
Von unseren Reisen nach Portugal wußten wir schon was uns zum Frühstück
erwarten konnte und wurden positiv überrascht. Natürlich gab es keinen
"richtigen" Kaffee. Der Rest war jedoch für portugiesiche Verhältnisse
recht üpppig. Als wir anschließend in den Tag starteten, zeigte das
Thermometer knappe 20 ° C. Wenige Autominuten talwärts erwarteten uns
gemütliche 27 ° C in Ribera Brava. Glücklicher Weise lernten wir
am Vorabend ein Ehepaar mit 11jähriger Madeira- Erfahrung kennen, die uns
einen "Spickzettel" schrieben, an den sich unser Tagesprogramm bis
zu unserer Anreise anlehnte.
Zunächst wollten wir uns einen Überblick über die Insel verschaffen
und fuhren von Ribera Brave in Richtung Westen.
Entlang der gut ausgebauten Küstenstraße war unser Ziel zunächst
der Leuchtturm Ponta do Pargo. Bis dahin passierten wir zahlreiche kleine Fischerdörfer.
Alle mit einem kleinen Hafen und einer befestigten Meerwasserbadestelle. Was
oft bedeutet, dass es sich um eine betonierte Fläche mit einer Leiter ins
Meer handelt. Es fährt sich gut auf den neuen Straßen der Insel.
Sie führen jedoch häufig an den Ortschaften vorbei. Will man jedoch
mal Banananbäume in einem Garten wachsen sehen oder andere Gewächse,
die man sonst zuhause nur als Topfpflanzen kennt, muss man schon mal die bequemen
Straßen mit seinen gut augebauten Tunneln verlassen.
Architektonisch interessiert werden auf Madeira kaum auf ihre Kosten kommen.
Auch wir haben die eine oder andere Kirche am Wegesrand "mitgenommen"
ohne auf die große Entdeckung gestoßen sein.
Der Leuchtturm von Ponta do Pargo markiert den westlichsten Zipfel der Insel.
Er befindet sich ein Stück abseits einer kleinen Siedlung. Ein Blick entlang
der Steilküste läßt vermuten warum die Entdecker lange Jahre
kein großes Interesse an der Insel hatten.
Hatten wir am Leuchtturm noch strahlenden Sonnenschein, so erwartete uns nur
wenige Kilometer weiter Porto Moniz mit bedecktem Himmel. Es war nicht kalt.
Der bedeckte Himmel reichte aus die, für uns, schönste Meerwasserbadeanlage
der Insel zu entvölkern. Auf dem Platz davor laden zahlreiche kleine Bistros
Gelegenheit zu einer einfachen Mahlzeit.
Weiter ging die Fahrt an diesem Tag nach Sao Vincente. Dort nutzten wir die
Gelegenheit an einer Höhlenbesichtigung teilzunehmen. Es war sehr interessant.
Wir hätten die geologische Bedeutung dessen was wir besichtigen konnten
sicher noch mehr schätzen können, wenn wir eine der beiden Sprachen
in denen die Führung angeboten wurde, portugiesisch und englisch, besser
beherrscht hätten. Nach einer kurzen Besichtigung ging es zurück ins
Hotel, wo uns eine erste kleine Variation des abendlichen Buffets erwartete.
Hinweise für Selbstversorger:
Einkaufen ist auf Madeira an jedem Wochentag möglich. Neben vielen kleinen
Geschäften gibt es auch einige klassische Supermärkte mit dem uns
bekannten Angebot. Es gilt jedoch der Grundsatz: Einheimische Produkte= preiswerte
Ware.
25.08.05
Erkundung der Insel in östlicher Richtung
Ribera Brava- Camara de Lobos- Cabo Girao- Machico- Canical- Ponta
de Sao Lorenco
Heute
brachen wir auf die Insel in östlcher Richtung zur erkunden. Erste Station
war das Fischerdörfchen Camara de Lobos. Wie wir unserem Reiseführer
entnehmen konnten verbrachte hier Churchill gern seinen Urlaub. Der Blick auf
das das Dorf soll zu seinen Lieblingsmotiven gezählt haben. Malerischer
kann sich ein Romantiker ein Fischerdorf kaum vorstellen. In mitten der halbrunden
felsigen Landschaft befinden sich die Häuser seiner Bewohner, die sich
an den Fels schmiegen. Nichts ahnt der Tourist von der Mühsal, die hinter
dieser scheinbaren Beschaulichkeit verstecken mag. Im Vordergrund wird das Bild
von den bunten Fischerbooten ergänzt.
Etwas prosaischer
wurde uns bei einem kleinem Rundgang durch Camara de Lobos zumute. Eine Straße
entlang der Steilküste wurde von einem Steinschlag "verziert"
und sorgsame Posten versperrten uns den weiteren Weg.
Nächstes Ziel: Cabo Girao. Hier befindet sich das höchste Kliff der
Insel. Von diesem Aussichtspunkt kann man die wohl meistfotografierte Inselansicht
betrachten. Daneben sicher auch einer der Orte mit dem meisten Touristenauftrieb.
Eine Busladung Menschen nach der anderen wird an den zahlreichen Marktständen
vorbeigeführt. Kurzen "knipsen" etwas Zeit zum shoppen und ab
in den Bus und weiter geht die Fahrt.
Auch unsere Fahrt ging weiter. Vorbei an der Inselhauptstadt Funchal und Santa
Cruz nach Machico. Hier erwartete uns die kulinarische Bekanntschaft mit dem
"Rindfleischspieß". Das I-Tüpfelchen war die Knoblauchbutter,
die langsam von oben über den aufrecht gestellten Spieß lief.
In Canical befindet sich ein Walmuseum und eine wunderschöne Meerwasserbadeanlage.
Weiter ging es zum Ponta Sao Lorenco, dem östlichsten Zipfel Madeiras.
Wenn man die Insel als eine grüne Oase schlechthin bezeichnet so ist Ponat
Sao Lorenco der Ort auf den dieses Attribut am wenigstens zutrifft. Wir stießen
auf eine wüstenähnliche Hügelkette, die so gar nichts Grünes
vorweisen konnte. Nichtsdestotrotz ein reizvoller Ort, der zum Wandern einlädt,
wenn man sich entsprechend mit ordentlichen Wanderschuhen versehen hat. Die
scheinbaren Hügelchen haben es in sich. Dafür wird man mit einem Blick
in wunderbare Felsformationen belohnt.
Unweit dieses Wanderweges
befindet sich auch der einzige echte Sandstrand Madeiras.
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26.08.05
Funchal
Für die Inselhauptstadt kann man sich getrost einen Tag einplanen.
Für den Autotouristen ist es ziemlich nervig sich durch das Einbahnstraßensystem
zu kämpfen. Auch bei der Suche nach Parkplätzen muß man sich
in Geduld üben.Die meisten sind zudem kostenpflichtig.
Wie alle Orte ist auch Funchal Terrassenförmig angelegt. Auf den ersten
Blick meint man gar nicht sich in einer Stadt von 150.000 Einwohnern zu befinden.
Eine Großstadt mit all ihren Vor- und Nachteilen.
Am Freitag lohnt sich ein Besuch der Markthalle besonders, denn dann ist Obst
und Gemüsemarkt.
Die Flaniermeile der Stadt befindet sich nahe der Hafenpromenade. Mit etwas
Glück kann man ein oder mehrere Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen sehen.
Eine Attraktion ist mit Sicherheit die Seilbahn nach Monte. Von dort aus kann
man sich, für entsprechendes Kleingeld, in atemberaubender Fahrt mit den
Korbschlitten talwärts fahren lassen.
Am Hafen findet der Fastfood- Junkie das einzige große gelbe "M"
der Insel.
Die Straßen Funchals sind steil wie überall hier. Es gibt Passagen
an denen unser Auto nach dem 1.Gang verlangte. An einer solchen Stelle befindet
sich auch der Botanische Garten der Stadt. Angeschlossen ist ein kleiner Vogelpark.
Ein Besuch dort lohnt sich allemal. Ein interessantes Fotomotiv findet man am
Ende des Parks. Hier kann man ein Bild von drei Etagen Straßen übereinander
mit den dazugehörigen Tunneleinfahrten "schießen".
Hinweise zum Tanken:
Selbstbedienungstankstellen sind auf Madeira eher die Ausnahme. In Funchal
gibt es welche. Anderenorts finden sie an jeder Zapfsäulen
einen netten Menschen der ihr Auto betankt, sie abkassiert und das Geld in den
Shop bringt. Diese hilfreichen "Geister" erwarten ein Trinkgeld, zumindest
eine großzügige Aufrundung des Rechnungsbetrages.
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27.08.05
Santana-
Levadawanderung
Wie uns das freundliche Paar am Tag unserer Anreise berichtete kommen sie
bereits seit 11 Jahren auf ihre Lieblingsinsel. Wettertechnisch wird der nördliche
Teil häufiger vom Regen heimgesucht. So richtig durchgängig schlechtes
Wetter hätten sie als passionierte Wanderer nur einmal erlebt. Das war
um die Weihnachtszeit.
Heute
sollte uns unser Weg nach Sanatana und anschließend zu einer Levandawanderung
führen.
Während im Süden Madeiras die Hauptverbindungsstraßen bereits
sehr gut ausgebaut sind, kann man im Norden noch auf die klassischen Uferstraßen
treffen. Straßen die so eng sind, dass man froh ist, dass es sich heute
um Einbahnstraßen handelt. Staunend hört man von erfahrenen Urlaubern,
dass man auf diesen Straßen vor nicht allzu langer Zeit durchaus mit Gegenverkehr
rechnen mußte. Genießen sie diesen Flair bei einer Autofahrt von
Seixal in Richtung Porto Moniz. Wir erwischten ein kleines Stück dieser
alten Straße mit Gegenverkehr auf der Nordroute nach Santana. Eine bemerkenswerte
Erfahrung.
Santana die Stadt im Nordosten Madeiras gab einem Haustyp den Namen, der uns
Nordeuropäern wie die Zwergausgabe einer Finnhütte vorkommt. Ein Haus
findet man in jedem Reiseführer. Das ist auch das einzige Haus, das zur
Besichtigung offen steht. Es befindet sich offensichtlich in Privatbesitz.Von
außen wirkt es romantisch von innen bekommt man einen Hauch einer Ahnung
wie ärmlich ganze Familien in dieser Kate gelebt haben müssen. Ein
alter Mann begrüßt den Touristen am Eingang bietet einen trockenen
Keks oder manchmal auch einen kleinen Schnaps an und erwartet beim Hinausgehen
einen kleinen Obolus in eine Glasschale. Ständig vorfahrende Kleinbusse
regionaler Reiseunternehmen und Hotels sorgen mit ihren Insassen dafür
das die Schale immer gut gefüllt wird. Der etwas versteckt liegende Neubau
hinter dem Santanahaus verrät dem Betrachter, dass man gut von der Hütte
leben kann.
Wir entdeckten in dieser Stadt die Ausschilderung eines Freizeitparks. Von außen
ist nicht zu erkennen welches Angebot die Familie dort erwartet. Fahrgeschäfte
waren jedenfalls nicht zu sehen.
Von Santana aus ist es mit dem PKW nicht weit bis zum Park von Queimadas. Ein
idealer Ausgangspunkt für Wanderungen mit unterschiedlchen Schwierigkeitsgraden.
Zu einem Urlaub auf Madeira gehört unbedingt eine Levadawanderung. Levadas
sind kleine, in grauer Vorzeit von Sklaven angelegten, Wasserkanäle. Sie
leiten Wasser aus den wasserreichen Lorberwäldern in die Städte und
Dörfer in den Tälern an der Küste. Sie führen durch wunderbare
Landschaften, dichte Wälder aber auch über manchen frei hängenden
Felsvorsprung. Wenn man kein ausgesprochener Wandertyp ist, sollte man sich
am besten vor Ort nach einer geeigneten Route erkundigen.
Hinweise zum Wandern:
Wie an anderer Stelle bereits geäußert, Wandern auf Madeira
hat mit dem sonntäglichen Spaziergang zum Waldcafé nicht viel zu
tun. Bis auf fast 1900 m ü. N.N. kann man kraxeln, wenn man mag. Richtige
Wanderschuhe gehören ebenso in die Ausrüstung wie Taschenlampe und
Regenjacke. Es kann je nach Jahreszeit durchaus geschehen, dass man plötzlich
durch einen kleinen Wasserfall gehen muss oder einen niedrigen, unbeleuchteten
in den Fels geschlagenen Tunnel durchqueren muss. Auch etwas Proviant gehört
unbedingt in den Rucksack.
Da man sich auf den meisten Karten die Strecken mit ausschließlich Kilometerangaben
mit der Zeit und den eigenen Kräften leicht verschätzen kann, sollte
man auf Kartenmaterial zurückgreifen das die zurückzulegenden Teilstücke
auch in Minuten angibt.
28.08.05
Canico de Baixo- Praihna
Nach der Anstrengung vom Vortag war heute relaxen angesagt. Laut Reiseführer
gibt es auf Madeira rund 25.000 Gästebetten.Knappe 15.000 befinden sich
um die Hauptstadt Funchal. Das sorgt für einen relativ sanften Tourismus.
Wer ein rundum sorglos Paket buchen will, der kommt auch auf Madeira zu seinem
Recht. Auch ohne das Bettenburgen gigantischen Ausmaßes die Landschaft
gestellt worden sind.Canico ist eine Hotelstadt mit eigenen Meerwasserbadeanstalten.
Sie kosten für den Tagestouristen 3 EUR Eintritt. Ziemlich teuer fanden
wir. Schließlich waren die Badestellen Canical und Porto Moninz, die unserer
Meinung nach schöner angelegt und 2 EUR billiger.
Wer es nicht mag, wenn schon am Ortseingang Tafeln in deutscher Sprache auf
den nächsten Biergarten und gut bürgerliche Küche hinweisen,
der bucht vielleicht etwas individueller oder direkt vor Ort. Der Reiseführer
aus dem Michael- Müller- Verlag leistet hier gute Dienste.
Wir verließen Canico in Richtung Ponta S Strao Lorenco, wo sich neben
der bereits oben beschriebenen Wanderstrecke auch der einzige "natürliche"
Sandstrand befindet. Uns erwartete eine kleine Badebucht, die vielleicht den
verwöhnten Strandurlauber enttäuscht, uns aber völlig genügt
hat. Schirm- und Liegenverleih ist ebenso vorhanden wie eine einfache gastronomische
Versorgung. Der Strand wurde vorzugsweise von Einheimischen genutzt. Wir waren
an diesem Tag als Touristen eher die Ausnahme.
29.08.05
Wanderung 25 Fontes- Porto Moniz Rockpools
Von unserem Hotel aus waren es nur wenige Fahrminuten in Richtung Paul
da Serra, dem Ausgangspunkt der Wanderung zu den 25 Quellen. Ob es letztendlich
wirklich 25 oder weniger waren läßt sich abschließend nicht
klären. Wichtig zu wissen ist, dass es durchaus eine etwas anstrengendere
Wanderung ist. Es geht viel auf und ab und manchmal geht es an ziemlich steilen
Abhängen entlang. Wer letztendlich den Weg als das Ziel ansieht, für
den lohnt es allemal.
Wir wurden auf dem Parkplatz von einem Deutschen angesprochen, der uns und anderen
seine Dienste als Wanderführer anbot. Zu welchem Tarif er arbeiten wollte
musste uns unbekannt bleiben, da sich kein zahlungskräftiger Kunde fand.
Für das erste Teilstück stellt das örtliche Tourismusbüro
vom und zum Parkplatz einen kostenpflichtigen Shuttlebus zur Verfügung.
Besonders auf dem sich ziehenden Anstieg auf dem Rückweg wird dieses Angebot
dankbar angenommen.
Für alle Wanderungen gilt, dass sich für geübte immer noch eine
Anschlußstrecke findet, die man weiter gehen kann.
Für uns ging es über Paul da Serra weiter nach Porto Moniz. Die Rockpools
erwarteten uns. Für einen Euro Eintritt erwartete uns Badespass.
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30.08.05
Abreise
Auf
unserem Spickzettel befanden sich noch einige Empfehlungen denen wir nicht folgen
konnten. Unser Aufenthalt war einfach nicht lang genug . Ob es sich um die höchsten
Berge handelt oder die Forellenzucht oder, oder oder. Es muss warten bis wir
irgendwann einmal wieder nach Madeira zurückkehren werden.
Während das Hotelpersonal wenig Flexibilität zeigte, machte es bei
unserer Abreise diesen Eindruck wieder wett. Unser Flieger startete 7:00 Uhr
Ortszeit. Das bdeutete, dass wir deutlich vor der Frühstückszeit abreisen
mußten. Wir wurden vom Nachtportier rechtzeitig geweckt und im Foyer erwartete
uns ein gedeckter Frühstückstisch.